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Garten

Sommer 2018

Kräutergarten
Foto: Anita Schweig-Bourg


Aufgebauschte Quellwolken schweben durch das Blau des Sommerhimmels und sorgen zumindest zeitweilig für ein wenig Schatten.  Ich liege gemeinsam mit einer meiner zwei Whippethündinnen auf der ausgebreiteten Decke im Garten neben dem Gewächshaus. Von hier aus kann ich die Hochbeete sehen mit der bunten Kapuzinerkresse, welche fröhlich aus den Beeten hängt.  Ihre zarten Blütenknospen und die Samen sammle ich ein und übergiesse sie später mit einem milden Essig. In etwa acht Wochen habe ich einen leckeren Kapernersatz. Die Blüten, Blätter, Stängel und Samen verwende ich für Salate. Von dieser hübschen Pflanze kann man wirklich alles verspeisen, was ich auch immer wieder tue, wenn ich daran vorbeigehe. Dann stopfe ich mir bedächtig eine Blüte in den Mund und vernasche sie. Ihre Schärfe erinnert stark an Radieschen. Zudem hält sie die Läuse von Obstbäumen fern. Selbst eine Art Pfeffer könnte man aus den Samen herstellen. Später im Jahr sammle ich die Samen als Saatgut fürs nächste Jahr.
Der Rasen ist nun komplett braun. Wie schön. So sieht man nun die unzähligen Urinkreise der Hunde nicht mehr. Ein einheitliches braungelb. Rasen wässern kommt  nicht in Frage. Nun gesellt sich auch die andere Hündin zu uns auf die Decke und so langsam mangelt es an Platz. Fehlt nur noch Kater Leo, der sich auch gerne genüsslich breit macht auf der Decke.
Ab und an lege ich den beiden Hündinnen ein kaltes, nasses Tuch über den Rücken zum abkühlen. Was für ein Sommer. Oft denke ich an die vielen armen Kühe, die der Sonne komplett ausgesetzt sind. Schade, dass viele Bauern hier kein Mitgefühl zeigen!
Es weht ein laues Lüftchen hier im Schatten des Kirschlorbeers. Insekten summen und eine graue Spitzmaus kriecht unter einer  Decke aus abgefallenem Laub der Hecke. Hübsch sieht sie aus diese kleine Maus.
Wie gut, dass es solche Tage gibt, wo man genüsslich dem Nichtstun frönen kann.  Ich pflücke  mir eine Tomate vom Strauch neben dem Glashaus und bewege mich langsam zu den Hochbeeten.  Zwei schöne runde Zucchinis, zwei Kohlrabi, eine Fenchelknolle, einige Möhren und etliche Kräuter ernte ich während dem Rundgang und nehme sie mit in die Küche, wo ich später ein lecker gesundes und farbenfrohes Gericht daraus machen werde. Was für ein Luxus. Statt wie sonst in den Bioladen zu fahren, pilgere ich einfach in meinen Garten und schaue, was die Beete so hergeben. Frischer und gesünder geht es kaum noch. Was für ein freies und mit Glücksmomenten erfülltes Leben ich doch habe!
 Auf dem Laub der Fenchelknollen erblickte ich vor ein paar Tagen eine wunderschöne Raupe. Als ich später in Fachbücher nachschaute, welche Raupe es sein könnte, sah ich, dass es sich um einen Schwalbenschwanz handelte. Leider war die Raupe nach  zwei Tagen nicht mehr da. Vielleicht hat ein Vögelchen sie verspeist? Ich werde es wohl nie erfahren. Noch einige Tage danach dachte ich an die hübsche Raupe und wie sehr ich mich doch über den schönen Falter, der aus ihr geworden wäre,  gefreut hätte. Viel zu selten bekommt man diesen prachtvollen Falter zu Gesicht.
Die Tiere im Garten zu beobachten bedeutet wahres Gärtnerinnenglück. Abends bemerke ich an der Treppe zur Terrasse oft eine Maus. Anders als das Mäuschen unter der Kirschlorbeerhecke ist diese ebenfalls kleine  Maus braun. Eilig rennt sie von links nach rechts. Einmal, zweimal , viele Male. Wie flink sie ist. Ab und an fiept sie ganz leise.
In der Eberesche zwitschert es derweil ganz schön. Die orange leuchtenden Früchte ziehen Vögel magisch an. Bis zu sechzig Vogelarten soll dieser schöne Baum anlocken, wie ich vor kurzem in einem Buch las. Aus den Früchten möchte ich in diesem Jahr eine Marmelade zaubern. Die meisten der Früchte sind jedoch für die Vögel. In unserem Garten stehen gleich drei prachtvolle Exemplare dieses wertvollen Baumes.
Die wie Wattebausche aussehenden Wolken sehen mittlerweile spektakulär aus. Doch es wird auch heute kein Gewitter und auch keinen Regen geben. Auch wenn ich mir den Regen vielleicht ab und zu wünschen würde,  da  ich eine kleine Giesspause ganz schön fände, bin ich zufrieden so wie es ist. Es nützt nichts, sich ständig über das Wetter zu beklagen. Manchmal kommt es mir so vor, als hätte der Mensch kein anderes Thema als das Wetter, worüber er mit seinem Gegenüber reden könnte. Entweder man redet vom Wetter oder das Gegenüber fuchtelt ständig an seinem Handy!  Ich habe mir angewöhnt, solchen Leuten direkt zu erklären, wie respektlos ich ein solches Verhalten finde. Danach ist man zwar eher unbeliebt bei solchen Menschen, aber das ist mir ziemlich egal. Für mich hat es eine befreiende Wirkung, solche Respektlosigkeiten nicht einfach hinzunehmen sondern freundlich, bedachtsam und offen seine Meinung zu diesem Thema vorzubringen. Wirklich toll, wie erleichtert man sich später fühlt.
Ich geniesse das Leben im Garten sehr. Viel zu schnell wird der Sommer wieder vorbei sein. Aber jede Jahreszeit hat ihren besonderen Reiz.
Vor kurzem bin ich auf ein interessantes Büchlein gestossen, das ich meiner Leserschaft hier in diesem Text noch gerne ans Herz legen möchte.  Genaugenommen sind es  viele Bücher. Hier aber jetzt nur ein paar Bücher, welche ich gerne weiterempfehle.
Die Brennnessel. Ein kleines Büchlein mit wunderschönen Zeichnungen darin und sehr viel Wissenswertes über eine Pflanze, die es verdient hat, dass man ein Buch darüber schreibt. An dieser Stelle möchte ich dem Autor, Herrn L. Fischer, sehr herzlich für danken.
Auf das neue Buch meiner lieben Freundin C. Rohrbach freue ich mich riesig.  Carmen R. gelingt mit all ihren Büchern immer etwas ganz Wundervolles. Ihre Art zu schreiben begeistert den Leser  und reisst ihn mit so dass er sich mitgenommen fühlt auf all ihren Abenteuern und Reisen. In keinem ihrer Bücher hatte ich jemals das Gefühl, dass es stockt, man das Buch weglegen möchte - nein, nicht bei dieser wundervollen Autorin. Ihre Bücher fliessen von der ersten bis zur letzten Zeile. Dazwischen viele schöne Bilder, wo man wahrlich ins Schwärmen gerät. In ihrem neuen Buch  geht es um das Abenteuer in einer Hütte in Kanada. Liebe Carmen, ich freue mich schon sehr darauf.
Die Geschichte des Wassers und die Geschichte der Bienen von Maja Lund möchte ich ebenfalls kurz erwähnen und als wunderbare Lektüre empfehlen. Vor allem letzteres hat mir sehr gut gefallen. Zum Schluss noch ein paar Worte zu dem Buch von Fumio Sasaki „ Das kann doch weg“.  Darin erzählt der japanische Autor  F. Sasaki von der befreienden Wirkung, sich von materiellen Dingen zu trennen. Das Buch, so meine persönliche Meinung, erscheint genau im richtigen Moment. Es hat mich sehr inspiriert und ich habe mit dem Ausmisten begonnen. Und ja, es ist wahrlich ein befreiendes Gefühl, mit weniger zu leben. Vielen Dank somit für dieses Buch.  Wundervoll, dass es doch einige Menschen gibt, die gute Bücher schreiben. Meine absoluten Favoriten bleiben, wie kann es auch anders sein, die Bücher von  H. Hesse und natürlich von Carmen Rohrbach.

In diesem Sinne wünsche ich meiner kleinen Leserschaft ein schönes 2018. Bleiben Sie gesund, geniessen Sie die Natur und bleiben Sie am Lesen.

Ihre Anita Schweig-Bourg


Foto: Anita Schweig-Bourg

 

Gartenmomente

Tage, Wochen, ach, was erzähle ich, gefühlte zwei Monate lang sass vor einiger Zeit eine braunen Kröte im Teich.  Ab und an tauchte sie unter die Uferbepflanzung aus Gräsern, Wasserminze und andreren Teichpflanzen, deren Namen ich vergessen habe, um bald wieder an der Oberfläche zu erscheinen.  Dass Kröten scheinbar eher schlechte Taucher sind, kann ich bestätigen, denn kaum war sie untergetaucht, sah man sie an anderer Stelle wieder auftauchen. Still hockte sie, halb unter halb über dem Wasser und starrte mit ihren blinkenden orangenen Augen vor sich hin, das Mäulchen immer wieder auf und zu machend. Ich dachte mir, sie würde so lange dort sitzen um zu laichen. Doch von Krötenlaich war nichts zu erkennen im Teich.
An meine Gegenwart schien sie sich längst gewöhnt zu haben und blieb ruhig zwischen Minzestängel und Gräser versteckt sitzen. Ich besuchte,-  beobachtete, sprach mit ihr und fotografierte sie jeden Tag. Kater Leo schien sich nicht für die Kröte zu interessieren, wenn er auf der Teichmauer herumgeisterte.
Während der Zeit da die Kröte im Teich sass passierte einiges im Garten. Mein sehnlichster Wunsch, ein Schwalbennest an unser altes Bauernhaus anzubringen, erfüllte sich in diesen Wochen. Wir kauften gleich zwei solcher Häuschen, um den Schwalben zu zeigen, dass wir sie willkommen heissen. Wahrscheinlich war es schon zu spät im Jahr, da keiner der Vögel die Nester beachtete. Im Garten hingegen sind die vier Brutkästen, die an verschiedenen Bäumen hängen,  allesamt belegt und mit Freude lausche ich dem zarten Piepsen der Jungvögel, das ertönt, sobald die Vogelmama mit Nahrung das Flugloch anfliegt. Fliegt die Mutter wieder weg, wird es wieder still.
Ziemlich erstaunt war ich etwas später, als ich zum ersten Mal in unserem Garten eine Hornisse sichte. Ein paar Tage später sogar zwei dieser friedlichen und zu Unrecht, wie leider so oft, verpönten Tiere, erblickte. Schade, dass  Märchen vom bösen Fuchs oder der gefährlichen Hornisse nach so vielen Jahren immer noch geglaubt und weitererzählt werden! Dabei sind sowohl der Fuchs,- wie auch die Hornisse und viele andere Tiere einfach nur faszinierende und überaus schlaue Geschöpfe, die es zu schützen statt auszurotten gilt.
Wie schön also, dass nun auch die Hornissen den Weg in den Garten gefunden haben. Hier werden sie bewundert, geduldet und geliebt. All diese Erlebnisse beflügelten mich so sehr, dass ich prompt
wieder in eine Art Pflanzenkaufrausch verfiel. Obschon mir schon unzählige Schmetterlingssträucher eingegangen sind und ich mir geschworen habe, diese Pflanze nie wieder zu erwerben, kaufte ich jetzt doch wieder ein Exemplar und zwar ein panaschiertes. Ich hoffe, an dem Platz wo er jetzt steht, beschützt von einer Holzpalisade und Kirschlorbeerhecke, dass es diesen Winter überstehen wird! Ich träume vom Schwalbenschwanz, den ich in den Garten locken möchte. Diesen wunderschönen und leider sehr selten gewordenen Schmetterling bekommt man kaum noch zu Gesicht. Vor Jahren besuchte, wenn auch nur ganz kurz, ein Schwalbenschwanz unsern Garten. Seitdem habe ich ihn nie wieder gesehen. Also müssen noch mehr Blumen und Pflanzen in den Garten. Einige schöne Salbeiarten entdeckte ich auf einem Pflanzenfest in Belgien. Darunter S. Amistad und S. „Love and Wishes“. S. Amistad ist eine faszinierende Schönheit in Violett, die eine sehr lange Blütezeit hat und genauso wie S. „Love and Wishes“ unzählige Bienen und Schmetterlinge anlockt. Also genau die richtigen Salbeiarten für meinen Garten. Auf den Muskatellersalbei, den ich im letzen Jahr ausgesät habe, freue ich mich schon sehr, da er in diesem Jahr blühen wird.
Wenig später entdeckte ich die Rose R. Elvis und R. Reine des Parfums. Letztere wurde wegen ihres starken Duftes nach Weinbergpfirsisch, roten Früchten sowie einen Hauch von Cassisblättern, vielfach ausgezeichnet. Die Blüten sind stark gefüllt in schönem Dunkelrot. Ausserdem ist sie öfterblühend. Die Teehybride R. Elvis in Weiss duftet ebenfalls sehr stark. Ich mag sämtliche Pflanzen die duften. Eigentlich war jedoch kein Platz mehr für Rosen, trotzdem fand ich noch ein Plätzchen für die beiden. Die Anfälligkeit für Krankheiten ist bei beiden sehr gering.
Vier grosse Gräserpflanzen kaufte ich und wir setzten sie ans Ende des Teiches. Ich werde die Hoffnung nicht aufgeben, dass irgendwann einmal ein Frosch den Weg zu uns findet. Auch wenn es sich bei unserem Teich nicht um einen natürlich angelegten sondern eher um einen architektonischen Teich handelt. Natürlich ist er trotzdem. Die Bepflanzung am Rand besteht aus verschieden Pflanzen, wie zum Beispiel das Wollgras, das sich sehr wohl fühlt und gut ausbreitet. Froschlöffel und Seerosen bereichern ebenfalls. Dass wir keine Fische in den Teich setzen ist selbstverständlich. Schrecklich, immer wieder Goldfische und andere in Teichen schwimmen zu sehen. In unseren Teich kommen jedenfalls keine Fische ausser es fiele mal einer vom Himmel und plumpste hinein. Das wäre dann höhere Macht sozusagen.
 Es ist eine Herausforderung und wundervolle Aufgabe, den Garten so anzulegen, dass er vielen Tieren einen gesunden Lebensraum bietet. Vor allem in der heutigen Zeit, wo unsere wertvollen Böden, sei es durch den hohen Einsatz von Chemikalien in der Landwirtschaft oder aber auch im  privaten Garten komplett vergiftet sind. Glyphosat gehört verboten, sowie auch andere Chemiekeulen. Schade, dass wir Menschen oft erst dann begreifen, wenn es schon fast zu spät ist. Die Meere sind so mit Plastikmüll vergiftet, der sich in Mikroplastik verwandelt und mit der Nahrungsaufnahme in die Därme der Fische gelangt und später auf unserem Teller landet. Wir essen somit den Müll, den wir selber produziert haben. Klingt schrecklich, ist aber leider Realität. Es liegt somit an uns selber, für welchen Weg wir uns schlussendlich entscheiden, was wir unterstützen und was nicht, wofür wir Geld ausgeben und wofür nicht!  Aber zurück zur Kröte im Teich. Immer wieder halte ich Ausschau nach ihr. Frage mich, ob sie noch im Garten ist? Was tat sie so lange dort? Wird sie wiederkommen? Warum hat sie nicht gelaicht? Waren die Bedingungen für sie doch nicht optimal? Was kann ich verbessern? Fragen, auf die ich im Moment noch keine Antwort habe. Jedenfalls habe ich die Kröte in der Zeit unserer Begegnung liebgewonnen und werde  noch oft an sie denken und mich darüber freuen, dass sie mir so viele Wochen lang Freude bereitet hat.

Fotos u. Text Anita Schweig-Bourg

Im Garten

Rosen am Haus
Fotos: Anita Schweig-Bourg
viktorianisches Gewächshaus
Pelargoniensammlung im viktorianischen GewächshausKräutergarten
Gemüsehochbeetgarten
rundes GartenzimmerDuftblattpelargoniensammlung





C. Rohrbach schreibt per email:
...du bist eine sensible und wunderbare Fotografin, selten habe ich Fotos von anderen Fotografen gesehen, die so deutlich von der Persönlichkeit des Fotografen durchwebt sind...



Viele sagen, sie "lieben die Natur". Das heißt, sie sind nicht abgeneigt, je und je ihre dargebotenen Reize sich gefallen zu lassen. Sie gehen hinaus und freuen sich über die Schönheit der Erde, zertreten die Wiesen und reißen schließlich eine Menge Blumen und Zweige ab, um sie bald wieder wegzuwerfen oder daheim verwelken zu lassen. So lieben sie die Natur. Sie erinnern sich dieser Liebe am Sonntag, wenn schönes Wetter ist, und sie sind dann gerührt über ihr gutes Herz. Sie hätten es ja nicht nötig, denn "der Mensch ist die Krone der Natur". Ach ja, die Krone!

 (H. Hesse)
Ringelblume

... man zerstört Hecken und vertilgt das Unkraut mit chemischen Mitteln. So entfernt man die letzten Zufluchtsstätten für diese bestäubenden Insekten und zerreisst die Fäden, die ein Lebewesen mit dem anderen verbinden. Diese Insekten, die so lebensnotewendig für den Ackerbau und wahrlich auch für die uns so vertraute Landschaft sind, verdienen von uns etwas Besseres als die sinnlose Zerstörung ihrer Heimat.
Buchtipp: 
Der stumme Frühling 
Rachel Carson

Brigitte von S. schreibt :

Liebe Anita,
hier regnet es in Strömen und ich betrachte Ihre wundervollen Blumen -Garten - Landschafts -
und Tieraufnahmen in Fotografenmeisterqualität und habe jetzt die Sonne im Herzen.
Dank dafür und weiter so Ihre Brigitte von S.

Viktoriansches Gewächshaus


Fotos: Anita Schweig-Bourg
Pelargoniensammlung im viktorianischen Gewächshaus
viktorianisches Gewächshaus
viktorianisches Gewächshaus
viktorianisches Gewächshaus
viktorianisches Gewächshaus
viktorianisches Gewächshaus



Impressionen

Pelargonien 
Pelargoniensammlung
Fotos: Anita Schweig-Bourg

Pelargonie Mr. Wren

Pelargonium Appleblossom



Pelargonium tomentosum
Pelargonium Sarah Don
Schmetterlingspelargonie
Schmetterlingspelargonie
Pelargoniensammlung






Neues Buchprojekt

Carmen Rohrbach

Allein in einer Blockhütte in Kanada

www.carmenrohrbach.de

In ihrem neuen Buchprojekt " Allein in einer Blockhütte in Kanada", wird C. Rohrbach Einsamkeit, Kälte und Natur erleben. Die Vorbereitungen zu diesem Abenteuer sind abgeschlossen und Ende Februar geht es endlich los. Ich freue mich sehr auf ihr neues Buch und empfehle es bereits jetzt sehr gerne weiter.
Ich wünsche dir, liebe Carmen, eine wundervolle Reise mit traumhaften Abenteuern, Eindrücken, Momenten und Begegnungen. In Gedanken bei dir, liebste Freundin. Deine Anita

Foto: Anita Schweig-Bourg

Meine Hütte in Kanada

Bei diesem Abenteuer ging es mir um das Erleben einer wilden Natur, abseits von Siedlungen, in einer weitgehend von Menschen unbeeinflussten Gegend. Diese bot sich mir in Kanada, in der Provinz British Columbia, etwa 500 Kilometer nördlich der Provinzhauptstadt Prince George. In einer einfachen Blockhütte ohne Strom, Gas, Internetanschluss, Telefon, ohne Straßen in der Nähe, Heizung nur mit Holz und Wasser aus dem See, überwinterte ich, um in die wilde Natur einzutauchen.
Meine Cabin wie Hütten in Kanada genannt werden, lernte ich im Sommer bei einer mehrwöchigen Wildniswanderung in den Rocky Mountains zum Chukachida Lake kennen. Sie liegt direkt am Seeufer auf über 1800 Meter Höhe umgeben von Dreitausender-Bergen.
Der erste Teil des Vortrags zeigt Landschaft und Tierwelt von unterwegs.
Im Winter flog mich ein Buschpilot in die Wildnis. Allein in Kanadas Wildnis zu sein, war für mich ein beglückendes Erleben. Die Elemente der Natur: Kälte, Wind, Sturm, Schnee, Eis und Sonne wurden intensiv erfahren. Unter diesen Bedingungen wird der Mensch Teil der Umwelt und steht ihr zugleich beobachtend gegenüber. Das Alleinsein verstärkt die Wahrnehmung, öffnet die Sinne und erweitert die inneren Horizonte.
Dr. Carmen Rohrbach.
 www. carmenrohrbach.de
Foto: C. Rohrbach

Meisenhäher
Meisenhäher /Perisoreus canadensis / Gray Jay/

Am Anfang steht das Fernweh / Dr. Carmen Rohrbach
Es sind Neugier und Fernweh, die mich antreiben. Die Neugier, mehr über uns und unsere Dasein auf der Erde zu erfahren. Die Schönheiten und Geheimnisse unseres Planeten zu ergründen. Die Sehnsucht, in die Ferne hinter den Horizont zu blicken...
 ... Das Schreiben war von Beginn an ein wesentlicher Beweggrund für mich. Reisen und Schreiben  - das ist für mich eine untrennbare Einheit. Indem ich das Erlebte in Worte fasse, kann ich es noch einmal erleben, oft intensiver als zuvor in der Wirklichkeit... 
... mein Anliegen dabei ist, meine Leser auf die Reise mitzunehmen, als würden sie diese selbst erleben...
 ... wenn ich mich von innen betrachte, dann habe ich mich nicht verändert. Einzig geändert hat sich , dass ich mehr weis, dass ich mehr erlebt habe und mehr Geschichten erzählen kann...
Dr. Carmen Rohrbach

www.carmenrohrbach.de


Kommentare zum Blog

Pelargonie " Appleblossom"
Foto: Anita Schweig-Bourg
Jan u. Russ S. per email:
Oh Anita, it is absolutely beautiful.  The room looks wonderful and the garden, well, I have no words to Describe how lovely it is.
I am sure People will be fascinated and wanting to spend time at your lovely home.
Lots of love
Jan & Russ

Foto: Anita Schweig-Bourg


Gaby C. schreibt per email:
Dir hutt bestëmmt vill geschafft a mat vill Léift an Asaatz déi fantastesch Transformatioun a Renovatioun realiséiert. E Meeschterwierk, äert Haus misst ënner Denkmalschutz kommen
Foto: Anita Schweig-Bourg


Pierrette K. schreibt per email:
Habe den Blog gesehen, hast tolle Photos gemacht, das Zimmer kommt gut zur Geltung ! Ich wünsche dir viele liebe Momente mit deinen Gästen !

Oldtimer ist waouhhh !!
Gartenschuh
Foto: Anita Schweig-Bourg

Carmen R. schreibt per email:
Dein B&B ist phantastisch!!! Wunderbare Fotos, die so viel aussagen, wie achtsam Ihr beide seid, liebevoll dargestellt und gestaltet. Also rundum beeindruckend. Auch die Beschreibungen sind gut formuliert, aussagekräftig, nicht zu viel, nicht zu wenig. Gerade richtig. Ich bin immer wieder beeindruckt, glaube es nur, liebe Anita, von Deiner Kreativität und wie sorgsam Du mit allen Dingen umgehst.


Foto: Anita Schweig-Bourg


Barbara J. schreibt per email:
Ihr habt da wunderschöne Seiten gestaltet. Die Fotos lassen einem das Herz aufgehen und die Texte passen auch sehr gut. Sehr einladend!!!! Gratuliere euch!!!
Viel Erfolg, ich halte euch die Daumen -  und alles Liebe

Foto: Anita Schweig-Bourg

Gaby u. Marc C. schreiben:
A perfect dream: a charming and and tasteful, cosy home in a wonderful and inspiring garden. A heaven for lovers of nature and well-being.
And the oldtimer expedition is such a lovely extra touch to heartfelt hospitality.
Gaby and Marc

Herzlichen Dank für die vielen lieben Zeilen,
die uns sehr berühren...

 

Buchtipp





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